Kurz-Test Feuerhand Pyron mit Feuerplatte

Kurz-Test Feuerhand Pyron mit Feuerplatte

Endlich hatten wir im Sommer Zeit uns mit der Feuertonne von Feuerhand (Petromax) mit der Feuerplatte anzufeuern.

Auf das Unboxing haben wir diesmal verzichtet, da es nicht viel zum Schrauben gab. Einzig die Füße mussten mit je zwei Imbusschrauben angezogen werden. Gleich ein Tipp vorweg, die Schrauben an der Tonne nicht zu fest anziehen (später mehr).

Für das Anfeuern haben wir wie immer aus kleinen Scheiten Fichtenholz eine Pyramide in der Tonne aufgebaut und ein oder  zwei Anzündwürfel mit reingelegt.

Nachdem das Anzündholz ordentlich brannte, haben wir mit einigen Buchenscheiten nach gelegt, in der Erwartung, dass sich auch gut sichtbarer Rauch entwickelt. Die tatsächliche Rauchentwicklung war jedoch die eines ideal befeuerten Smokers, ein leicht bläulicher Rauch…

 

Nach dem Einheizen haben wir die Feuerplatte auf den Pyron gesetzt. Auch hier wurden für die Platten-Halterung nur einige Imbusschrauben angezogen.
Wie bei allen Guss- oder Stahlwaren beim Grillen musste die Platte erstmal sauber gebrannt werden; d.h. alle Produktions- und  Konservierungsöl verbrennen lassen, bevor diese zum Gebrauch eingebrannt wird.
Das Foto zeigt die eingebrannte Feuerplatte mit etwas Speck zum Testen. Im normlen Gebrauch sollten natürlich keine Flammen aus der Brennstoff-Öffnung schlagen, da die Flammen auch unterhalb der Platte entweichen. Die Folgen sind bekannt: Verbrennungen!

 

Das rechte Bild zeigt den normalen Betriebszustand bei der Plattennutzung.
Beim Grillen ist nach gegebener Zeit ein 4 x 4 x 20 cm Holzscheit nachzulegen, ohne das Flammen die Platte oben oder an den Seiten umspielen. So ist ein sicheres Grillen und Braten mit der Platte möglich.
Wie bei allen Feuerplatten, die auf einen Kamado- oder Kugelgrill gesetzt werden, ist die Hitzeverteilung von innen (200C°++)  nach außen (ca. 100 C°) fallend. Genaue Angaben zur Temperaturverteilung macht unserer nMeinung nach wenig Sinn, da diese zu stark von äußeren Faktoren beeinflusst werden (Wetter, Holz, etc.). Hier gilt, wie immer, die Erfahrung macht’s.

 

Betrachtet man, dass der Pyron eigentlich nur als Feuerstelle gedacht ist, ist die Erweiterung mit einer Feuerplatte eine sehr gute und sinnvolle Ergänzung.

Durch das Holzvergaser-Prinzip verbrennt der Pyron, wenn er schon ordentlich läuft, schnell und sauber etwas feuchtes Holz, ohne die Nachbarschaft einzuräuchern.

 

 

Unser Fazit:

Der Feuerhand Pyron ist für uns die Alternative zur Feuerschale. Ja, der Preis ist gehoben, aber im Verhältnis, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben und der Verarbeitung, mehr als gerechtfertigt. Ob nun als reine Feuerstelle für die Terrasse oder als Feuertonne zum Grillen, ist der Pyron die Wahl als Feuerstelle!

P.S: Anfangs haben wir über das nicht Festanziehen der Imbusschrauben im Sockel geschrieben; im Sockel des Pyrons befindet sich die Asche-Schale; um an diese zugelangen, muss das Oberteil angehoben werden…

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